dr hab. Mikołaj Zgółka

Studierte an Hochschulen in Polen, der Schweiz und Deutschland. Als Solist und Kammeralist gewann er zahlreiche Preise in  inländischen und internationalen Wettbewerben. Im Fokus seines Interesses steht die historische Aufführungspraxis, besonders die von Geigenmusik um die Wende des 17. zum 18. Jahrhundert sowie von Kammermusik aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts und der Frühromantik.

Er gab Konzerte in fast allen europäischen Ländern und arbeitet mit dem Dresdner Festspielorchester und dem belgischen Anima Eterna zusammen. Als Konzertmeister und Kammeralist arbeitete er mit vielen Ensembles für die Alte Musik in Polen und im Ausland zusammen, wie dem Collegium Musicum Stuttgart, Berlin Baroque, Barock Orchester Vorpommern, Allegria Musicale (Schweiz), Collegium Marianum (Prag), Wrocław Baroque Ensemble, Consortium Sedinum und Orchester der Stiftung der Akademie für die Alte Musik in Stettin.

Mikołaj Zgółka ist Primarius und Mitbegründer des Quartetts Musicarius. Darüber hinaus ist er Konzertmeister und Initiator des polnisch-deutschen Ensembles Neue Polnische Capelle, dessen musikalische Tätigkeit sich auf der Wiedergabe der Kultur und der Musik des sächsischen Hofes in Dresden und Warschau konzentriert. Diese Aktivität hat zur musikalischen Wiederentdeckung von vielen interessanten und vergessenen Musikstücken sowie zu wissenschaftlichen und Popularisierungspublikationen geführt.

Zgółka hat an zahlreichen Einspielungen teilgenommen, herausgegeben u. a. durch den Polnischen Hörfunk, DUX, CD Accord, RecArt und Deutsche Grammophon. Im Jahr 2019 wurde sein Album mit den Ersteinspielungen von Geigensonaten von Carl Höckh mit dem Pizzicato Supersonic Award 2019 (Luxemburg) ausgezeichnet. Das Album mit den Musikstücken von Marcin Mielczewski, aufgenommen im Jahr 2018 zusammen mit dem Wrocław Baroque Ensemble, wurde 2019 mit dem polnischen Musikpreis Fryderyk in der Kategorie Album des Jahres Musik gewürdigt.

Das Album „Widma” (Die Geister) von Stanisław Moniuszko, aufgenommen zusammen mit dem Breslauer Barockorchester, wurde 2019 mit dem Fryderyk-Preis in der Kategorie Album des Jahres Chor-, Oratoriums- und Opernmusik ausgezeichnet.

Mikołaj Zgółka ist Doktor der Künste und leitet die Klasse der historischen Geige an der Ignacy-Jan-Paderewski-Musikakademie in Posen. Seit 2019 bekleidet er die Funktion des Direktors am Institut für Instrumentalistik an derselben Hochschule. Darüber hinaus hält er Vorträge im Bereich der Musiktheorie, u. a. über die bisher an den Hochschulen nicht gelehrte Rhetorik der Musik. Er wird zu zahlreichen wissenschaftlichen Konferenzen eingeladen und hat viele wissenschaftliche Arbeiten publiziert. Dazu hat er in den Kursen in Heilsberg (Lidzbark Warmiński), Jarosław und Magdeburg Unterricht erteilt.

Als Vorsitzender des Vereins der Liebhaber für Kultur und Kunst (Towarzystwo Miłośników Kultury i Sztuki) ist Zgółka Initiator von vielen künstlerischen Ereignissen. Mehrmals hat er Musikfestivals in Polen geleitet. Für sein musikalisches Engagement wurde er durch die Posener Musikbühne mit dem Preis Flis (2012) und mit der Medaille für den jungen Positivisten (Medal Młodego Pozytywisty) 2016 durch die Hipolit-Cegielski-Gesellschaft  ausgezeichnet. Im Jahr 2013 hat Mikołaj Zgółka den Gelegenheitspreis vom Minister für Kultur und Kulturerbe bekommen.

In den Konzerten spielt er auf dem historischen Instrument von Aegidius Kloz, gebaut 1793 und auf dem von Giovanni Paolo Maggini von 1629 (Nachbildung von Krzysztof Krupa). 

dr hab. Mikołaj Zgółka

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Verein für Kultur-

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